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Wieso du (auf diese Weise) nicht erfolgreich an Gewicht verlieren wirst


Ein anonymer Selbsttest weist dir den Weg!

Es existiert ein schier unendliches Sammelsurium an Abnehm- und Diätratgebern. Das reicht von der einzig wahren Diät bis zu Nahrungsergänzungsmittel und Pflanzenstoffen – das Angebot ist ohne Frage riesig. Zur gleichen Zeit gibt es einen erheblichen Personenkreis, welche ihrer großen Mühen zum Trotz nur kleinste oder gar keine Abnehmerfolge zu verzeichnen haben. Wegen ausbleibender Erfolgserlebnisse haben viele bereits frustriert das Handtuch geworfen. Sicher ist jedoch: Abnehmen ist kein Hexenwerk, sondern machbar für jedermann!

Die Ursachen für das Scheitern der Diät sind bestimmbar

 

Wir befragten Menschen anonym, die nur schwer oder gar nicht während einer Diät an Gewicht verlieren. Diese Umfrage lieferte uns eine Antwort auf das „warum“. Die Antwortauswertung diente uns als Schablone für die Erstellung dieses Abnehm-Ratgebers, der hierbei insbesondere auf die häufigsten Abnehm-Hürden eingeht. Hierbei gehen wir im Folgenden auf die wichtigsten dieser Hindernisse und Ursachen ein. Vermeide diese Punkte und du wirst sehen, dass es auch bei dir im Handumdrehen mit dem Purzeln der Pfunde klappt!

Merke:

Jedem ist es möglich, lästiges Körpergewicht zu verlieren. Der menschliche Körper ist eine wahre Anpassungsmaschine und passt sich seiner Umgebung und den ausgesetzten noch so widrigen Bedingungen an. Dabei kommt der Regulierung des Körpergewichts und der Entscheidung des Auf- oder Abbau von Fettgewebe eine tragende Rolle zu. So muss unserem Körper stets hinreichend Energie zur Verfügung stehen wie insbesondere für die Aktivität unserer Muskeln, zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur oder auch für die Versorgung unserer Organe und für das Gehirn. Mangelt es am Ende des Tages an einer ausreichenden Kalorienzufuhr, dann ist unser Körper auf die Freisetzung von Fettreserven angewiesen. Gewichtsreduktion ist demnach ein völlig natürlicher Vorgang, welcher stets funktioniert – auf gleiche Weise bei dir.

Dies setzt jedoch voraus, dass du dich eingehend mit den gängigen Abnehm-Hindernissen auseinandersetzt. Diese behandeln wir sukzessive im Detail im Folgenden.

Hier sind die 9 wichtigsten Tipps:

1. Die Motivation

Die erste unserer Fragen der Umfrage zielte auf die intrinsische Motivation der Teilnehmer ab – nämlich: Was sind denn deine Beweggründe zum Abnehmen?

Die Antworten darauf fielen erwartungsgemäß sehr vielseitig und individuell unterschiedlich aus. Während der hauptsächliche Beweggrund für einen Teil darin bestand attraktiver auszusehen, führen andere die gesundheitlichen Aspekte eines zu hohen Körpergewichts an. Weitere wiederrum haben eine ganz bestimmte Konfektionsgröße oder ein Wunschgewicht vor Augen, das es aus nostalgischen oder gar esoterischen Gründen unbedingt zu erreichen gilt.

Das Vorhandensein einer starken inneren Motivation ist für den Abnehmerfolg von großer Wichtigkeit. Denn zielgerichtet abzunehmen bedeutet stets seine gewohnte Komfortzone zu verlassen und dabei zunächst etwas zu leiden. Unser Organismus sieht erst bei einem Mangel, d.h. bei ausreichend Reizen, Anlass für eine Anpassung. Ohne eine Mangelerscheinung, wie zum Beispiel eine unzureichende äußere Kalorienzufuhr bleibt alles beim Alten, sprich beim Status Quo, den es zu verlassen gilt damit der Körper auf die Fettreserven, wie sehnlichst erwünscht, zugreift. Wie intensiv wir diesen Mangel wahrnehmen, ist weitestgehend davon abhängig auf welche Weise und mit welcher Geschwindigkeit wir planen abzunehmen.

Nur echte Motivation hilft uns zur Überwindung von Unangenehmen

Im Zeitraum der Abnehmphase gilt es Unangenehmes auszuhalten. Pfunde zu verlieren während man weiter unbedacht und unkontrolliert isst wird nicht von Erfolg gekrönt sein. Das musst du dir vorab klarmachen. Und wer dir Weis machen möchte, dass es so etwas gibt, der präsentiert dir damit kein Abnehm-Konzept, sondern viel mehr einen faule Ausrede. Erfolgreich enden wird das so nicht. 

Dich mental dabei unterstützen jene negativen Situationen durchzustehen wird dein innerer Antrieb. Du solltest handfeste solide Motive zur Diät besitzen. Motive, von denen du unbändig überzeugt bist und unbedingt erreichen möchtest. Beispielsweise um lediglich einer ganz bestimmten Person gefallen zu wollen oder die Körperstatur eines anderen zu übertreffen, das sind keine sonderlich tiefgreifenden Gründe. Ebenso wenig ein undurchsichtig formulierter Beweggrund wie „irgendwie attraktiver werden“ genügt hierbei nicht.   

Äußerst empfehlenswert ist es deine Motive mit dir selbst zu verknüpfen und weniger mit außenstehenden Persönlichkeiten. Du spielst schließlich die Hauptrolle deines Lebens und nicht andere. Definiere deine eigenen Motive und entscheide für dich selbst, was dir wichtig ist und wie viel Wert du dem zuweisen möchtest – und ergo auf wie viel Komfort du dafür zu verzichten bereit bist.

Den längeren Weg zu deinen Wunschzielen läufst du dabei überwiegend alleine. Du bist es, der maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg deines Vorhabens entscheidet und eben nicht deine nähere Umgebung, der neueste Diät-Schrei und auch kein neuartiger Socialmedia-Trend.

Damit liegt alles einzig und allein in deiner Hand.

2. Dein Anfangsgewicht spielt eine Rolle

Unsere zweite Fragestellung zielte darauf ab in Erfahrung zu bringen, wie viel das derzeitige Körpergewicht der Umfrageteilnehmer beträgt. Dies ist durchaus von Relevanz, wie wir im Folgenden lernen werden.

Denn die Situation stellt sich völlig anders da, wenn eine Person 150 kg auf die Waage bringt und möglicherweise aus Gesundheitsgründen eine Gewichtsreduktion dringend erfordert oder wenn ein Normalgewichtiger gerne ein paar Kilo weniger auf den Rippen hätte, um den lokalen Schönheitstrend zu entsprechen. Jede dieser Konstellationen sind für sich genommen markant unterschiedlich. Diese zwei Beispiele sind jedoch zu kurz gegriffen, da man in der Realität kaum einzuschätzen vermag, was denn ein Normal- und was denn ein klares Übergewicht ist. Den bekannten Body-Maß-Index (BMI) oder andere Körpergewichtsmaßstäbe kann man hierbei nur annähernd heranziehen. Die medizinische Vertretbarkeit ist dagegen ist individuell unterschiedlich und variiert abhängig von u.a. dem Alter, von außen nicht ersichtliche innere Fettpolster („Viszeralfett“) oder dem Körperbau. Zum Beispiel: Wenn man den Body-Maß-Index für die Gewichtseinschätzung heranzieht weisen professionelle Kraftsportlicher nicht selten einen hundsmiserablen Wert, der auf ein klares Übergewicht hindeutet. In Wahrheit haben sie jedoch häufig den Körperfettanteil eines fast Verhungerten.

Solltest du kein Profi-Bodybuilder sein und ein starkes Übergewicht besitzen, dann ist anzunehmen, dass sich dein Gewicht in der Regel über einen längere Zeitspanne hinweg stetig vermehrt hat. Das lässt darauf schließen, dass bereits seit geraumer Zeit bestehende Faktoren basierend aus einer ungesunder Lebens- oder Ernährungsroutine dazu führten. Diese gilt es daher zum Positiven hin zu verändern. Diese Anpassungen sind in aller Regel tiefgreifenderer Natur, weswegen diese Veränderungen entsprechend Zeit und Kraft kosten.

Realistisch bleiben

Sich realistische Ziele zu setzen und nicht in Übermut abzugleiten ist die zu bevorzugende Herangehensweise. Denn „14 kg in einem Monat“ sind dabei gänzlich unvorstellbar, da unser Organismus Anpassungen aufgrund veränderter Lebensumstände aller Art über einen längeren Zeitraum vollziehen sollte. Eine dauerhafte Gewichtsabnahme ist in dieser Extreme weniger zu erwarten als vielmehr der gefürchtete „Jojo-Effekt“. Der Schlüssel zum Erfolg ist stattdessen: Eine gemäßigte und dafür fortlaufende Diätstrategie verbunden mit einer anhaltenden Ernährungsumstellung – das gilt insbesondere für den Personenkreis mit besonders hohem Anfangsgewicht. Denn unser Körper ist ein hochkomplexes Zusammenspiel aus einer Vielzahl von Systemen und Prozessen, bei dem eine zu große Disruption – wie bei einer Nulldiät – meist nur kurzfristig oder gar keine Abhilfe schafft.

Ähnlich verhält es sich, wenn du beispielsweise bei einer Körpergröße von 1,69 Meter ein Gewicht von 55 kg anpeilst. Du mögest dieses Gewichtsverhältnis für optimal halten, dein Körper bzw. Genetik könnte jedoch anderer Meinung sein. Hier wäre es möglich, dass dein Stoffwechselsystem jede sich ergebende Chance nutzen wird dein Körpergewicht auf eine aus seiner Sicht geeigneten Schwelle zu berichtigen. Somit würdest du unentwegt mit einem nicht erreichbaren Gewichtsziel beschäftigt sein, dass deine Fantasie beflügelt, dein Körper und deine Gesundheit allerdings nicht – um die es schlussendlich geht. Wahn-Ziele sind kein Ausdruck von wahrhaften Zielen.

Beide zuvor aufgeführten Problemstellungen haben die Gemeinsamkeit, dass man Signale des eigenen Körpers mit Blick auf die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden entweder nicht als solche wahrnimmt oder es bevorzugt sie zu ignorieren. Überzogene und vor allem willkürlich gezogene Gewichtsvorstellungen werden daher weniger von Erfolg gekrönt sein.

Merke: Gegen deinen eigenen Körper und deiner Natur zu arbeiten, bedeutet gegen dich selbst zu arbeiten. Zum Wohle eines dauerhaften Abnehmerfolg und für deine Gesundheit solltest du das unterlassen.

3. Menge der täglichen Mahlzeiten

Ebenso nach der Anzahl ihrer regelmäßigen Mahlzeiten haben wir die Umfrageteilnehmer befragt. Nicht wenige nannten uns eine hohe Anzahl von über den Tag verteilten rund fünf bis sechs Mahlzeiten, andere wiederum waren sich darüber nicht sicher.

Unsere Essensgewohnheiten sind einem starken Wandel unterzogen. Während man vor nicht allzu langer Zeit noch „traditionell“ mit wenigen und vor allem festen Mahlzeiten pro Tag plante, änderte sich dies vermehrt zu einer „Häppchen-Gewohnheit“. Nahrung ist heute ständig und allzeit verfügbar und Flexibilität wird gesellschaftlich immer größer geschrieben, was ein praktisch durchgehende Versorgung mit Essen zur Folge hat. Das ist unserer Gesundheit und unserem Verdauungstrakt allerdings ganz und gar nicht zuträglich und hat negative Auswirkungen auf unser Gewicht sowie Körper.

Früher nahmen Bauern täglich fünf Mahlzeiten, normale Bürger zumeist drei zu sich. Oftmals fielen die Mengen der Mahlzeiten dabei nicht sonderlich groß aus. Heute wären diese mengenmäßig nicht selten lediglich Snacks und würden eher nebenbei konsumiert. Ebenso hinsichtlich der Mahlzeitenhäufigkeit liegen wir heutzutage oftmals weit über dieser damaligen Anzahl.

Das hat zwei Probleme zur Folge: Zum einen verlieren wir den Überblick und das Gefühl über unsere täglich konsumierte Menge an Nahrung und zusätzlich akkumulieren sich auf diese Weise nebenbei ungewollte Kalorien. Zum anderen belasten wir dadurch unseren Magen- und Darmtrakt. Unser Verdauungssystem ist so einer ständigen Belastung, ohne Pause, ausgesetzt.

Ohne Entlastung und Pause ist früher oder später eine Überlastung zu befürchten. Sollte sich unser Verdauungssystem unentwegt mit neu zu verwertender und auszuscheidender Nahrungsmittel auseinandersetzen müssen, wird es uns womöglich seine Überforderung über einen von mehreren Wege mitteilen. Neben klassischen Magen-Darm-Erkrankungen ist auch eine stressbedingte direkte Speicherung von Brennwerten in Form von Fettreserven denkbar, da die Gelegenheit fehlt diese anderweitig zu verwerten – und zwar häufig am unliebsamen Bauch- und Hüftbereich.

Erschwerend hinzu kommt, dass dabei wertvolle Nährstoffe verloren gehen und uns unser Körper aufgrund der Macht der Gewohnheit zum beständigen Konsum von Nahrung konditioniert wird. Sollte unser Körper einmal drei Stunden nichts zu essen bekommen, quittiert er das durchaus einmal mit einem nervösen Bauchgefühl obgleich wir eigentlich nicht hungrig sind. Es bedarf daher einer gewissen Selbstbeherrschung dich nicht mehr mit vielen kleinen Snacks zu belohnen. 

Selbst wenn das Gefühl von Hunger unangenehm ist, so gilt es zu bedenken, dass wir bis zu rund zwei volle Monate ohne Essen auskommen können. Wenige Stunden sollten ergo kein ernstzunehmendes Problem für unser Überleben darstellen. Manches womöglich Unangenehmes müssen wir leider über uns ergehen lassen. Dazu gehört auch unsere Arbeit, die verständlicherweise nicht alle von uns gleichermaßen wertschätzen.

Zahlreiche buddhistische Mönche nehmen nur eine Mahlzeit pro Tag ein und doch erfreuen diese sich scheinbar prächtiger Gesundheit. Unser Verdauungssystem stellt sich dabei rasch an die verringerte Anzahl an Mahlzeiten ein, sodass auch das Hungergefühl nach und nach verschwindet. Nebenbei: Zu einem klareren Verstand soll das dem Glauben nach auch führen.

4. Die Wochenbilanz ist ausschlaggebend

Unsere Umfrageteilnehmer wurden gebeten aufzulisten, was sie im Laufe der vergangenen Woche aßen. Die Antworten waren für uns durchaus aufschlussreich.

Mit Blick auf einzelne Tage hinweg ergibt sich häufig kein eindeutiges Ernährungsmuster. Einige kleinere eventuell weniger gesunde Bestandteile addieren sich im Laufe einer Woche zu wesentlichen Mengen. Durch de Wochenbetrachtung erhält man ein merklich besseres Gespür dafür, was und wie viel man eigentlich wirklich isst – sei es Gemüse, Fleisch, Brot oder Fertigwaren.

Sich lediglich einen Tag der Woche gesund zu ernähren fällt im Verhältnis zur Wochenmenge kaum ins Gewicht. Und vier Mal Gemüse pro Woche klingt bei insgesamt 21 bis 42 Mahlzeiten auch nicht sonderlich viel. Der Blick auf unsere Wochenbilanz offenbart demnach so manch populäre Selbsttäuschung. Aus diesem Grund ist die Erstellung wichtig, um so weitere hilfreiche Schwachstellen bei deiner Ernährung sichtbar zu machen. Dabei unbedingt ehrlich mit sich selbst sein!

Darüber hinaus ist zu beachten, dass unser körpereigener Nährstoffspeicher für zirka sieben bis neun Tage ausreicht, weswegen wir essenzielle, vom Körper nicht selbst herstellbare Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine stets rechtzeitig wieder auffüllen. Ansonsten ist ein Nähr- und Vitaminmangel zu erwarten, der gerade bei Übergewichtigen nicht selten ist.

Außerdem ist das Dokumentieren deiner wöchentlich zugeführten Lebensmittel samt des Körpergewichts auch hilfreich weitere Rückschlüsse zu ziehen – wie: In welchen Momenten esse ich zu viel und eher ungesund? Auf welche Weise und wann verändert sich mein Gewicht? Oder: Wovon esse ausreichend und wovon zu wenig?

Wochenbilanzen sind folglich exzellent dafür mehr über sich und seine Ernährungsverhalten zu erfahren. Dem solltest du daher offen begegnen.

Zusatzfaktoren zum Abnehmen

Die verbleibenden fünf Fragen sind gerichtet auf die „Zusatzfaktoren“, welche in Summe von besonders großer Bedeutung für deinen Abnehmerfolg mitentscheidet. Im Nachfolgenden die identischen Fragen mit der Möglichkeit diese für sich selbst zu beantworten und darüber zu reflektieren.

5. Was ist deine Lieblingsspeise Nummer eins?

Diese Frage mag eventuell zunächst unnötig erscheinen, sie gibt jedoch tatsächlich einiges über deine jeweiligen Ernährungsgewohnheiten preis.

Bereits die Auswertungen der Wochenbilanzen haben nahegelegt, dass die Mehrheit aller Menschen dazu neigt, ihr Essensverhalten wenig zu variieren und wiederholt Gleiches zu essen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen, da der Körper sich daran so wundervoll anpasst und seine Verdauungs- und Zersetzungsprozesse optimal ausrichten kann. Zum Problem wird es erst, wenn die Ernährung in der Summe recht einseitig ausfällt und es daher an essenziellen Nährstoffen mangelt. In diesem Zusammenhang kommt der Devise „Ändere deine Gewohnheiten zum Positiven und dein Leben verändert sich zum Positiven“ eine tragende Bedeutung zu. Denn: sobald du regelmäßig Gegessenes in einzelnen Schritten in gesündere Mahlzeiten hin anpasst, dann ist der Durchhaltewille anhaltend groß und nicht von Anfang an gefährdet wie, wenn du plötzlich lediglich Gemüse und Haferflocken essen wollen würdest.

Zahlreiche Speisen kann man in der Tat leicht gesünder umgestalten. Ebenso ist es denkbar gewisse Mengen schrittweise über einen längeren Zeitraum gestreckt effektiv zurückzufahren. Auf diese Weise fällt die Veränderung nicht zu radikal und abrupt aus (es sei denn diese sind äußerst schädlich), sondern du transformierst sie stufenweise in gesunde Nahrung. Wenn man dabei diszipliniert Etappenziele mit Verbesserungen einplant, gelingt das häufig überaus gut.

6. Würdest du dich als ehrgeizig bezeichnen?

Eine weitere vielleicht merkwürdig erscheinende Frage, die jedoch von nicht weniger große Bedeutung für ein gelingendes Abnehmunterfangen ist.

 

Wie gut man mit den eigens und den von anderen definierten Zielen zurechtkommt, lässt bedeutsame Rückschlusse darauf zu, ob und wie sehr wahrscheinlich es ist, Lebensziele, wie das Abnehmen, zu erreichen.

Für diejenigen, die vergleichsweise locker mit Zielen und deren Erreichung umgehen oder nicht für sonderlich wichtig erachtet bzw. glaubt, dass das Leben seine Wendungen schon von alleine nehmen wird, denen sei prophezeit, dass auch das Abnehmziel eine große Hürde bereiten wird.

Das Gegenstück von Menschen sind jene, die ein genaues Ziel vor Augen haben, einen Zeitplan formuliert in der Schublade haben und täglich etwas zur Zielerreichung beitragen – und zwar auch in exakt diesem Moment jetzt

Dies setzt ein gewiss ein wenig Willensstärke, Ausdauer und Reflektion voraus, welche Ziele man wie und warum angehen möchte. Mit Blick auf das Abnehmen etwas sofort zu tun bedeutet häufig etwas „Belohnendem“ eine Absage zu erteilen, seine Komfortzone zu verlassen, um seinem Ziel etwas näher zu kommen. Daher sind Willensstärke, Ausdauer und Reflektion (im Sinne von Klarheit) das A und O für eine gelungene Zielerreichung – und das nicht nur für den Abnehmerfolg.

Wo würdest du dich selbst eher zuordnen? Gegebenenfalls ist es hierbei ratsam sich selbst zu hinterfragen, ob man nicht doch ein wenig mehr bereit wäre für so manch seiner Ziele mit mehr Elan hinzuarbeiten. Ebenso hierfür, neben dem puren Abnehmen, gibt es einige Hilfsmittel, die dich dabei unterstützen Ziele strukturiert und effizient anzupacken. Ein wenig mehr Zielverwirklichungs-Power kann nie schaden.

7. Wie würdest du das Gewicht deiner Eltern sowie deren Essverhalten beschreiben? (Stichworte: Normalgewichtig? Gesunde Ernährung?)

Dies ist ebenso eine äußerst relevante Frage, die auf Mechanismen unseres Unterbewusstseins abzielt.

Wir Menschen machen sehr viele Dinge unbewusst und aus einem für uns unergründlichem Automatismus heraus – faktisch deutlich mehr als wir bewusst erledigen. Einiges davon haben wir in unser frühkindlichen Erziehung aufgeschnappt, bei dem wir andere Personen und vor allem die Eltern in ihrem Verhalten schlicht imitiert haben. In der Vielzahl verfestigen sich jene Gewohnheiten ein Stück weit lebenslang in unserem Unterbewusstsein.

Solltest du Eltern gehabt haben, die selbst häufig mit Übergewicht konfrontiert waren oder wenig wert auf gesunde Ernährung gelegt haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass du einiger deren Gewohnheiten, Vorlieben und Ansichten ihrer Ernährung schlicht unterbewusst bis heute fortführst.

Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass du das nicht ändern kannst. Dazu bedarf es zunächst diese unpassenden Konditionierungen und Einstellungen zu identifizieren und Verhaltensweisen kritisch zu hinterfragen.

Wir tendieren häufig dazu das bereits von uns seit früher Kindheit sehr gerne gegessene Etwas als besonders gut und wertvoll zu idealisieren. Diese Nahrungsmittel oder Speisen müssen jedoch nicht unbedingt auch gesund oder nährstoffreich sein. Das resultiert häufig auf dem Umstand, dass wir diese mit positiven Attributen wie „Geborgenheit“ und „Spaß“ verknüpfen und wir diese dann als nur schwer zu verändernde Marotte unser selbst bezeichnen.

Bereits schon immer so gemachtes zu ändern (z.B. vier Mal am Tag essen) kostet viel Überwindung und ist gegebenenfalls mit viel Arbeit verknüpft – jedoch im entscheidenden Fall jeden Aufwand wert. Von größerer Relevanz sollte sein, was aus rationalen Gesichtspunkten heraus in diesem Moment richtig und sinnig erscheint und weniger, was sich aus irgendeinem Grund normal oder gut anfühlt, weil wir das bereits seit eh und je so getan haben.

Alles ist änderbar. Das beweisen beispielsweise Personen, die mit überwiegend tierischen Nahrungsmitteln aufwuchsen, sich heute nichtsdestoweniger aus purer Überzeugung gänzlich vegan ernähren. Nochmals: Nichts ist für immer – es liegt in deiner Hand.

8. Wie ist deine Einstellung zum Fasten ?

Diese Frage gibt Auskunft darüber, wie gut dein Umgang mit Verzicht ist. Für den Fall, dass das Fasten für dich eine abscheuliche Vorstellung, quasi Nahtoderfahrung ist, dann lässt das auf eine klar geringere Aufopferungsbereitschaft schließen. Solltest du en Gedanken daran interessant finden und aufgeschlossen sein es einmal zu testen (bzw. es bereits getan haben), dann ist das merklich positiver zu bewerten.

Das Fasten an sich ist hierbei aufgrund der Nichteignung zum Abnehmen weniger von Relevanz als vielmehr die persönlichen Ansichten dazu. Wichtig ist, wie sehr du glaubst, dich von Nahrung temporär loslösen zu können.

Wie früher bereits angemerkt, kann unser menschliche Körper theoretisch zwei volle Monate ohne Nahrung auskommen. Die alleinige Ursache, weswegen wir regelmäßig essen, basiert auf Empfindungen und Emotionen.

Das Hungergefühl ist aus biologischen Gründen wenig angenehm für uns. Für andere ist dieses gar ein schier nicht aushaltbarer Zustand, den sie impulsiv stets ohne zu zögern beheben müssen. Für wiederum andere spielt Frustessen eine tragende Rolle zur Erklärung ihres Essverhaltens: negative Empfindlichkeiten wie Traurigkeit, Langeweile oder Enttäuschung werden bekämpft mit bestimmten scheinbar glücklich stimmenden Lebensmitteln.

Solltest du dich darin wiederfinden und beispielsweise Schwierigkeiten besitzen dein dir vorgestelltes Essen nicht sofort zur Verfügung zu haben oder wenn Tendenzen bestehen, dass du in gefühlstechnisch aufgeladenen Zeiten deine Ernährung zum Negativen hin anpasst und den Süßigkeitenvorrat zum Ausgleich geradezu leerfegst, dann deutet das auf einen problematischen psychologischen Sachverhalt hin. Diese Problematik berührt weniger deinen Körper als vielmehr die emotional-mentale Ebene, weswegen die Lösung nicht auf der körperlichen Ebene zu finden ist.

Ernährung ist Mittel zum Zweck und dient lediglich zur Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen. Es ist dagegen kein probates Instrument zur Regulierung von Emotionen aller Art. Dafür ist Essen nicht geeignet.

9. Du befindest dich gerade bei einem Grillfest! Wie verhältst du dich?

Diese Frage zielt auf deine Beharrlichkeit und Durchhaltewillen ab. Die Antwort darauf liefert Hinweise darüber, wie sehr du gewillt bist für deine Werte und Ziele einzustehen – selbst, wenn deine Umgebung gegensätzlich dazu agiert. In welchem Umfang du durchhalten kannst.

Wenn du hinter dir gesetzten Zielvorgaben stehen kannst sobald deine Umgebung um dich herum anderer Meinung sind oder deine Beweggründe nicht verstehen können, dann bedarf das großer Beharrlichkeit und Standhaftigkeit. Ist das nicht zutreffend, dann solltest du das trainieren. Zu deinen wohldurchdachten Entscheidungen zu halten und demgemäß zu handeln obliegt einzig deiner Willensstärke.

Solltest du dich in solcherlei Momenten von deinen Freunden unter Zwang gesetzt fühlen oder deswegen verspottet werden, dann hat das wenig mit echter Freundschaft zu tun. Vieles deutet dann darauf hin, dass diese in weiteren entscheidenden Momenten nicht für dich einstehen werden. Der Freund, der bestrebt ist, dich von dir sehr Wichtigem abzuhalten und dich vom Pfad abzubringen, der ist kein echter Freund, sondern stattdessen eine Person, die sich zum Ziel gesetzt hat über Richtig und Falsch in deinem Leben zu entscheiden (Insbesondere emotional schwache Personen neigen dazu, da sie sich auf diese Weise besser fühlen).

Niemand außer dir selbst ist es bestimmt über dein Leben zu entscheiden – du bist schließlich einzig derjenige, der mit dem Ergebnis und dem Resultat deines Handelns leben muss. Die Entscheidung über wesentliche Aspekte deines Lebens liegt demnach nur bei dir selbst und deine soziale Umgebung hat das respektvoll zu akzeptieren (Stell dir einmal vor, welche deiner Freunde im umgekehrten Fall es hinnehmen würden, wenn du sie zwingen wolltest, auf Essen zu verzichten).

Nachwort

Die zuvor erläuterten neun Tipps behandeln die entscheidenden Hürden und Problemstellungen mit Blick auf das Abnehmen. In der Mehrzahl der Fälle ist das Scheitern einer Diät nicht körperbedingt, sondern vielmehr sind die Ursachen bei deinen Routinehandlungen, deinen veränderbaren Charaktereigenschaften sowie deinem subjektiven Wohlbefinden zu suchen.

Solltest du Probleme haben beim Abnehmen oder auf Komplikationen beim Durchhalten deines Abnehmunterfangens stoßen, dann gehe diese neun Tipps nochmals ausführlich durch und evaluiere die in Frage kommenden Ursachen. Diese Fragestellungen und die Bewertungen dazu sind von großer Wichtigkeit die Hintergründe richtig einzuordnen.

Vergiss nicht: Jedem ist es möglich Gewicht zu verlieren – denn das ist ein völlig natürlicher körpereigener Prozess. Ein Selbstläufer, sobald wir die richtigen Anreize und die Grundlage dazu realisieren und im Zuge dessen die zwangsläufig aufkommenden Hürden aus dem Weg räumen.    

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